Archiv des Autors: sos-kinderdoerfer

Helden?!?

Obwohl die Gegend, in der das SOS-Medizinische Zentrum derzeitig untergebracht ist, relativ stabil ist, mussten unsere Kolleginnen und Kollegen in den vielen Jahren davor nicht nur Angst um das Leben ihrer Patienten haben, sondern auch um ihr eigenes. Ich selbst darf maximal 30 Minuten hier bleiben. Aus Sicherheitsgründen, obwohl ich eine kugelsichere Weste trage und ein bewaffneter Sicherheitsmann mich begleitet.
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Plastikmüll ins Meer werfen kostet 1000 $ – oder nichts!

Ich hatte letztes Wochenende frei und habe mich kurzentschlossen entschieden, Sansibar zu besuchen.  Von Tansanias Hauptstadt Dar es Salaam aus erreicht man Sansibar innerhalb von zwei Stunden mit der Fähre. Mit meinem Ticket bekam ich gleich eine ganze Verbotsliste ausgehändigt:

Begegnung mit Minister Dirk Niebel in Mogadischu

Noch bevor ich den Flug nach Mogadischu  antrat, um dort im Namen der SOS-Kinderdörfer Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zu treffen, gaben mir meine somalischen Kollegen Ratschläge, die mich nicht gerade beruhigten:  Man müsse zu unterscheiden lernen, … Weiterlesen

Wunderbares Chaos in Dar es Salaam

Nairobi ist eine fast schon zweigeteilte Stadt – da gibt es das Viertel, in denen die „Reichen“ leben, und auf der anderen Seite die Viertel, in denen man fast nur Menschen der untersten Einkommensschicht findet. Damit unterscheidet sich Nairobi stark von Städten wie Dar es Salaam, aber auch Addis (Äthiopien), Hargeisa (Somaliland) oder Kigali (Ruanda), wo sich die Einkommensschichten mischen. Weiterlesen

Hunger – wie fühlt sich das an?

Heute ist schon wieder einer dieser Tage, die mich so unendlich mitnehmen. An denen ich meine Professionalität kaum aufrecht halten kann und einfach nur ein sehr trauriger Mensch bin. Weinend. Deprimiert. Weiterlesen

Ohne Frühstück in die Schule

Ich fahre nach Mbita – laut Kinderrechtsanalyse die ärmste Gegend in diesem Teil Kenias. Die Menschen leben fast ausschließlich von Fisch und leiden unter starker Mangelernährung. Kinder laufen 5-6 km in die Schule – oft ohne Frühstück – und bekommen erst mittags die erste Malzeit am Tag.
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Sahiba, ein wunderschönes Kleid und eine furchtbare Tat

Die Geschichten der Kinder, die im Kinderdorf leben, sind oft sehr traurig, das ist die Realität unserer Arbeit. Aber was mir meine Kollegin Mercy von einem Mädchen erzählte, das vor kurzem zu uns gekommen ist, hat mich besonders mitgenommen…Der Vater hatte die Leiche von Sahibas Mutter einfach unter das Bett gelegt und den Kindern verboten, irgendjemandem davon zu erzählen. Weiterlesen

Der Mönch, das Boot und ich

Gleich nach dem Besuch des ersten Klosters sprach uns ein Mönch an und bat uns, ihn nach Bahir Dar mitzunehmen. Auf meine Frage, warum er Mönch geworden war, antwortete er einfach nur, dass er die Bibel gelesen habe und Gott folgen wolle. Die Anwesenheit eines Menschen, der augenscheinlich so in sich selbst ruhte und eine innere Stille besaß, hatte etwas sehr Angenehmes und Beruhigendes. Weiterlesen

Unterwegs in Sachen „SOS“

Somaliland, Dschibuti, Äthiopien und Kenia – aus diesen Ländern habe ich in den letzten Wochen berichtet, demnächst kommen hinzu: Tansania, Ruanda und Uganda. Aus der Ferne ist es manchmal schwer, die Unterschiede zwischen den einzelnen afrikanischen Ländern auszumachen, aber ich … Weiterlesen

Mercedes, Porsche, Ochsenkarre

Was sich auf den Straßen Ostafrikas alles fortbewegt! Da gibt es 15 Jahre alte Ladas neben den neusten Mercedes oder Porsches, dazwischen fährt ein Ochsenkarren oder eine Pferdekutsche. Man sieht beladene Esel mit oder ohne Anhänger, Kühe, Schafe, Ziegen oder Kamele. Und Motorräder in allen Zuständen, ab und zu auch mal ein Fahrrad. Weiterlesen