INTERNATIONALER TAG DER JUGEND

Seit 1999 hat die UN den 12. August zum offiziellen Internationalen Tag der Jugend erklärt.  Damit soll der Jugend als Lebensphase mit den meisten Veränderungen und den Jugendlichen selbst mit ihren Potentialen, Hoffnungen und  Wünschen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Nicht nur in ihrer Akzeptanz als Hoffnungsträger von morgen, sondern auch in der Wahrnehmung ihrer Existenz im Hier und Jetzt.

Der 12. August ist also auch ein perfekter Tag, um auch zum „jüngsten Kontinent“ der Erde zu schauen – Afrika. 70 Prozent  der 1,1 Milliarden Afrikaner (770 Millionen) sind junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren – mit Hoffnungen, Visionen, Talenten und Potentialen.

Was für eine tolle Vorstellung, wieviel  Möglichkeiten das auch für den Ausbau von besser nutzbaren Wirtschaftsstrukturen auf dem Kontinent bedeuten könnte.  Zumal die Experten sagen, dass sich die Bevölkerungszahlen bis 2050 sogar noch mehr als verdoppeln  werden (2,4 Milliarden). Leider bleibt etwa die Hälfte der jungen Menschen dauerhaft ohne Ausbildung bzw. arbeitslos. Das sind also etwa 385 Millionen Afrikaner, deren Potentiale NICHT einmal ansatzweise ausgelotet oder sogar zum Einsatz gebracht werden. Junge Menschen, die sich in ihren Fähigkeiten nicht entwickeln können und irgendwann – in der Hoffnung auf Verbesserung  ihrer Situation  – woanders ihr Glück suchen.  So werden sie oft zu Wirtschaftsflüchtlingen und machen sich mit wenig Mitteln, aber mit großen Hoffnungen auf den Weg – oft bis nach Europa.

Immer wieder steht die Frage im Raum, wie man – auch hier in Europa – dieser Situation, diesen jungen Menschen begegnen soll.  Integrieren? Ausbilden und wieder in ihre Heimat schicken? Ausbilden und jeden seinen Weg frei wählen lassen? Vor Ort in den Heimatländern bessere Voraussetzungen schaffen? Aber wie?

Eine Option, damit sie ihr Heimatländer gar nicht erst zu verlassen, wären potentielle Entrepreneurships direkt in Afrika. Es gibt schon einige gute Beispiele, in denen internationale Wirtschaftsinvestoren die Ideen der Menschen vor Ort fördern und deren Entwicklungen auch langfristig unterstützen. Vor allem junge Leute bekommen so die Gelegenheit, sich als Teil der Wirtschaft ihrer Länder einzubringen und eine neue Basis für mehr Entwicklung, für neue Einkommensquellen, für bessere Perspektiven zu schaffen.

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Für all das braucht es aber eine standfeste gute Basis, Raum für Entwicklung und vor allem – Geld.  Woher kommen die notwendigen finanziellen Zuschüsse, welche Erwartungen sind daran geknüpft, wieviel  Freiheit braucht es, sich im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten mit eigenen Entrepreneurships zu entwickeln?

Und genau dafür steht seit Jahren auch der Internationale Tag der Jugend am 12. August: Weltweit junge Menschen mit all ihrem Potential zu erkennen und zu fördern und sie als wichtigstes Fundament für eine starke Zukunft ALLER wahrzunehmen.  Auch für Afrika.

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