Ihr Spendenprojekt: Medizinische Hilfe in Mogadischu

Viele Mütter nehmen lange Wege auf sich, um sich am SOS-Medizinischen Zentrum behandeln zu lassen. Foto: Hilary Atkins

Viele Mütter nehmen lange Wege auf sich, um sich am SOS-Medizinischen Zentrum behandeln zu lassen. Foto: Hilary Atkins

Wir freuen uns, dass wir durch die Spendenaktionen unserer Freunde und Unterstützer regelmäßig Spenden für die Medizinische Hilfe der SOS-Kinderdörfer erhalten. Vielleicht liegt auch Ihnen die medizinische Versorgung von Kindern und Familien besonders am Herzen oder Sie sind als aktiver Läufer besonders für dieses Thema sensibilisiert?

Eines der Projekte, das dank Ihrer Hilfe unterstützt wird, ist das SOS-Medizinische Zentrum in Mogadischu, der Hauptstadt Somalias. Es ist eine, wie wir finden, ganz besondere SOS-Einrichtung mit bewegter Geschichte. Denn Somalia ist durch den seit über 25 Jahre andauernden Bürgerkrieg schwer gebeutelt. Das Land gehört zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Die medizinische Versorgung ist denkbar schlecht. Man schätzt, dass rund 70% der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung haben. Die Kindersterblichkeit ist hoch, fast ein Viertel der somalischen Kinder sterben vor ihrem fünften Geburtstag.

Das SOS-Medizinische Zentrum ist ein Lichtblick für die Menschen in und um Mogadischu. Die Patienten, vor allem Frauen mit kleinen Kindern und Schwangere, nehmen oft tagelange Fußmärsche und lange Wartezeiten auf sich, um sich dort behandeln zu lassen. In 2013 leistete das Zentrum in über 142.000 Fällen medizinische Hilfe. Durchschnittlich kommen hier 14 Kinder pro Tag zur Welt. Auch Operationen sind möglich. Neben Geburten und der Behandlung von Krankheiten finden regelmäßig Impfkampagnen statt. Dazu gehen Mitarbeiter der Klinik auch in entfernte Dörfer, um die Menschen dort zu erreichen. Dabei können sich Mütter auch über Gesundheitsvorsorge und richtige Ernährung informieren.

Das SOS-Medizinische Zentrum ist nicht nur aufgrund seiner vielen Leistungen einzigartig: Während der anhaltenden Kämpfe war die SOS-Klinik zeitweise das einzige funktionierende Krankenhaus im weiten Umkreis. Und während der Hungerkatastrophe in 2011 startete SOS eine Hilfsaktion für über 28.000 Kinder und ihre Familien.

Unsere große Bewunderung gilt den SOS-Mitarbeitern der Klinik, die trotz der extremen Umstände täglich ihr Bestes geben, um die Menschen und Kinder zu versorgen. Und das oft unter großer Gefahr: Während der immer wieder aufflammenden Kämpfe musste das SOS-Medizinische Zentrum zeitweise sogar evakuiert werden. Das Gebäude und der Teile der Einrichtung wurden beschädigt. Und es kam leider auch zu tragischen Zwischenfällen: Mehrere SOS-Mitarbeiter wurden im Laufe des langjährigen Bürgerkriegs auf ihrem Weg zur Arbeit tödlich verletzt.

Doch die Hilfe geht weiter: Jedes Kind, das im SOS-Medizinischen Zentrum gesund zur Welt kommt oder jedes Kind, dass dank einer Impfung vor gefährlichen Krankheiten geschützt ist, sind ein Erfolg. Danke, dass Sie mit Ihrer Spendenaktion diesen Erfolg möglich machen!

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