Archiv des Autors: sos-kinderdoerfer

„Mama, antworte mir…“

Seit ich in Damaskus lebe, kann ich endlich einmal ausatmen. Fünf Jahre lang habe ich in Syrien im Krieg gelebt. Als ich eines Tages meine Mutter, die als Ärztin in Aleppo arbeitet, erreichen wollte, wurde ich unruhig, als sie nicht gleich antwortete. Dann erfuhr ich, dass ein Junge unter ihren Händen gestorben war. Weiterlesen

Der Junge und der Straßenverkäufer

Ayman ist Straßenverkäufer und fast blind. Dennoch verkauft er täglich sein „Sahlab“, ein heißes Milchgetränk, das vor allem die Kinder lieben. Seit er Moustafa ein Gratis-Getränk spendiert hat, sind die Beiden Freunde. Moustafa hilft Ayman nun bei seinem Geschäft. Weiterlesen

Kein Soldat mehr, endlich wieder Kind

Mit 15 entschied sich Mouhammad Soldat zu werden, doch bald schon kamen ihm Zweifel. Mit Hilfe des SOS-Kinderzentrums in Aleppo änderte er sein Leben. Weiterlesen

Mitten in Aleppo – der gefährlichsten Stadt der Welt

Seid ihr noch dabei? Oder klickt ihr inzwischen weiter, wenn ihr das Wort „Aleppo“ lest? Ich könnte es euch nicht verdenken – und hoffe trotzdem so sehr, dass die Welt uns nicht abschreibt, nicht vergisst. Dass ihr Kinder wie Israa, … Weiterlesen

Bitte nach Madaya schauen!

Zusammen mit drei Kollegen bin ich nach Madaya gefahren, in der Hoffnung, die Menschen in der belagerten Stadt mit Lebensmitteln versorgen zu können. Vergeblich! Wir wurden nicht durchgelassen. Keine Frage: Wir werden alles daran setzen, den Menschen zu helfen. Weiterlesen

Vom Bettler zum Fußball-Nationalspieler

Ali Assad wuchs zunächst bei Pflegeeltern und dann alleine auf der Straße auf. Wegen Bettelns wurde er sogar ins Gefängnis gesteckt. Als schließlich der Krieg ausbrach, verlor er endgültig die Hoffnung. Doch dann fand er Anschluss an ein Fußball-Team und er wurde ins SOS-Kinderdorf aufgenommen. Von dem Moment an wandelte sich Alis Leben. Weiterlesen

„Die gleichen Leute, die jetzt in Frankreich getötet haben, haben auch mein Zuhause zerstört!“

Die Stadt Deir Ezzor im Osten Syriens war bekannt für ihre Farmen und ihre freundlichen Menschen. Tayf, ein 13-jähriges Mädchen, war hier zuhause und führte mit ihrer Familie selbst zu Kriegszeiten noch ein halbwegs normales Leben. Bis zum Jahr 2013, in … Weiterlesen

„Und wir sollen dann wohl am Ende das Land wieder aufbauen!“

Ich treffe die 13-jährige Sidra in Dscharamana, einem Vorort von Damaskus. Sie hat mit ihrer Familie auf den Schebaa-Farmen gelebt – und ist vor dem Gefechten zwischen Israelis und Palästinensern nach Syrien geflohen. Doch auch dort brach, ein Jahr später, der Krieg aus. Sidra versteht nicht, warum die Kämpfer töten anstatt miteinander zu reden. Und warum es sie nicht kümmert, dass all die betroffenen Kinder ohne Kindheit aufwachsen. Weiterlesen

Wovon syrische Kinder träumen

Die Träume syrischer Kinder waren früher nicht anders als in vielen Ländern auf der Welt. Feuerwehrmann, Arzt oder Lehrerin waren gefragte Berufe. Inzwischen hat sich das sehr geändert. Manche Kinder träumen davon, oldat zu werden und sich zu rächen. Riham, die im SOS-Kinderdorf Damaskus lebt, ist anders. Sie träumt davon, Psychologin zu werden und Kindern zu helfen, ihre Kriegstraumata zu überwinden. Sie möchte weiter an das Gute im Menschen glauben. Weiterlesen

Vier Tage lang feiern gegen den Krieg

In Aleppo traf ich eine junge Frau, die im Krieg alles verloren hat und betteln musste, um ihre Kinder zu ernähren. Besonders schlimm war für sie, dass sie kein Geld hatte, um am islamischen Opferfest Eid al-Adha teilzunehmen. Im Namen der SOS-Kinderdörfer habe ich sie eingeladen, mit uns zu feiern. Sie war überglücklich. Wir werden der jungen Frau auch weiterhin helfen, in dem wir sie unterstützen, Handarbeiten herzustellen und zu verkaufen. Weiterlesen