Archiv des Autors: sos-kinderdoerfer

Darum sind wir geflohen…

Ich treffe Khulud und ihre Familie im Libanon. Die Familie ist aus Syrien geflohen, als direkt vor ihrem Haus eine Bombe explodierte und fünf Kinder getötet wurden. Obwohl die Flucht riskant war, nahm die Familie sie in Kauf. Ihr jetziges Leben ist sehr ärmlich, die Kinder können nicht zur Schule gehen, aber immerhin sind sie sicher. Weiterlesen

Verloren und gefunden

Mustafa, ein geistig behinderter Junge, lebte mit seiner Familie in einem Vorort von Damaskus. Als er bei einem Ausflug den Weg nach Hause nicht mehr fand, lebte er für 15 Tage auf der Straße. Schließlich brachte man ihn in das SOS-Übergangsheim für verlassene Kinder. Dort fand er Unterstützung und Geborgenheit – bis seine Eltern schließlich gefunden waren und ihn überglücklich wieder mit nach Hause nahmen. Weiterlesen

Der Duft von Gewürzen und frischem Brot

In Aleppo traf ich den Gewürzhändler Waleed und seinen Mitarbeiter. Wir konnten nicht aufhören, von alten Zeiten zu träumen, in denen die Altstadt ein lebendiger Ort war und nach frischem Brot und Gewürzen roch. Heute sind zahlreiche Gebäude zerstört und der Krieg geht weiter. Weiterlesen

„Ich gehe nicht, ich renne nicht, ich versuche zu fliegen!“

Aleppo gilt auch offiziell als geteilte Stadt, die von verschiedenen Gruppierungen kontrolliert wird. Besonders für die Kinder, die entlang der Grenzlinie leben, birgt dies große Gefahren. Sie sind unfreiwillig zu Experten in Bezug auf Scharfschützen geworden. Weiterlesen

Warum ich bleibe

Viele meiner Freunde sind aus dem Syrien geflohen. Ich bin geblieben, weil ich an die Menschlichkeit glaube, weil ich als junger Mensch die guten Seiten unseres Landes lebendig halten und den Kindern eine Stimme geben möchte. Weiterlesen

Die Menschen sollen mich lieben, nicht auslachen

Malek hat im Bürgerkrieg seine Eltern verloren. Nachdem er mehrere Jahre alleine auf der Straße gelebt hat, hat er im Übergangsheim der SOS-Kinderdörfer ein neues Zuhause gefunden. Der Junge ist erleichtert, weil da endlich wieder Menschen sind, die sich um ihn kümmern. Weiterlesen

Ein halbes Glas Wasser

Ich habe das Glüch, den Krieg in Syrien bisher unverletzt überstanden zu haben. Wie sehr mich der Krieg trotzdem beeinflusst, habe ich erste gemerkt, als ich von Aleppo nach Damaskus gezogen bin. Ich war es gewohnt, mir nur ein halbes Glas Wasser einzuschütten, um Wasser zu sparen. Und nach zwei Jahren ohne Elektrizität hätte ich fast vergessen, dass es Lichtschalter gab… Weiterlesen

Flucht aus der Heimat

Immer mehr Menschen verlassen Syrien. Die Gründe dafür: Sie möchten in Sicherheit leben, sie sehnen sich nach einem eben mit mehr Lebensqualität, in dem nicht mehr der Krieg den Alltag bestimmt, und sie möchten sicherstellen, dass sie ihre Familie ernähren können. Die einzigen, die dennoch bleiben, sind diejenigen, die zu alt oder krank sind, es sich nicht leisten können, ihre Familie nicht verlassen möchten oder die für eine Hilfsorganisation arbeiten. Weiterlesen

Ein Apfel und ein Luftkuss

Aleppo used to be my wonderful home – now it is the most dangerous place in the world. I met two children who told me their story. They used to go to school – now they work on the streets, selling sweets or giving toilet paper to people. When I left they gave me an apple as a present. hey were happy that I listened to them. Weiterlesen

Bilder in Schwarz, Weiß und Rot

Alaa war elf, als der Krieg in Syrien ausbrach. Der Junge galt als hochtalentierter Zeichner, aber die Brutalität des Krieges führte dazu, dass er bald nur noch in Schwarz, Weiß und Rot malte und schließlich ganz aufhörte. Erst im Übergangsheim der SOS-Kinderdörfer begann er wieder zu zeichnen. Weiterlesen