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Manchmal hat Abeer Pamuk Angst, dass die Welt ihr Land vergisst. Dass Syrien zu einem weiteren Krisenherd wird, an den sich die Menschen gewöhnen. In ihrem Blog „SOS aus Syrien“ stellt  Abeer Woche für Woche Kinder, junge Menschen und Familien aus Syrien vor, erzählt ihre Geschichten, die alle so eigen und besonders sind und doch eine schreckliche Gemeinsamkeit haben: Der Krieg bedroht ihr Leben Tag für Tag, er tötet und zerstört, was ihnen wichtig ist. Ihre Geschichten nicht nur zu Papier, sondern in die Herzen der Leser zu bringen, ist Abeers großer Wunsch. Und die Welt zu erinnern: Bitte vergesst uns nicht!

SOS-Kollegin Abeer Pamuk bloggt regelmäßig aus Syrien und erzählt vom Alltag im Bürgerkrieg.

SOS-Kollegin Abeer Pamuk bloggt regelmäßig aus Syrien und erzählt vom Alltag im Bürgerkrieg.

Abeer Pamuk, 22, hatte ganz andere Pläne für ihr Leben: Sie wollte bei einer großen Bank oder Firma arbeiten, Menschen aus aller Welt kennenlernen. Doch dann schlugen Bomben in der Universität von Aleppo ein, an der Abeer „Englische Literatur“ studierte und änderten alles. Abeers Heimatstadt Aleppo galt plötzlich als “die gefährlichste Stadt der Welt”. Abeer floh in den Libanon und kam bald zurück nach Syrien mit dem Wunsch zu helfen. Für die SOS-Kinderdörfer begann Sie, Nothilfe zu leisten, arbeitete direkt mit den Menschen und wechselte anschließend in die Kommunikationsabteilung. Abeer möchte helfen mit all ihren Möglichkeiten.