Schülerfirma LIMA hilft Kindern in Peru

Sophie Jochems (erste von links) und die LIMA-Belegschaft

Sophie Jochems (erste von links) und die LIMA-Belegschaft

Neun Schülerinnen der K1 des Humboldt-Gymnasiums Karlsruhe haben im vergangenen Schuljahr ein Unternehmen auf die Beine gestellt, mit dem sie die SOS-Kinderdörfer unterstützen. Als Namen für ihr Schülerunternehmen wählten sie LIMA. Die Buchstabenkombination steht für „Leben Ist Mehr Als…“.

Hinter der Firmenidee steckt der Wunsch, etwas Soziales zu machen und unterschiedliche Generationen miteinander zu verbinden. „LIMA steht für ein Leben miteinander, deshalb organisieren wir Projekte und kleine Events für Jung und Alt“, sagt die Geschäftsführerin Sophie Jochems. So kochten und bastelten sie etwa in der Osterzeit mit Senioren in verschiedenen Einrichtungen und veranstalten Spielenachmittage in einer Kindertagesstätte.

Das Projekt der K1 geht auf das so genannte Junior-Programm zurück, das Schülern die Möglichkeit gibt, ein eigenes Schülerunternehmen zu gründen. Dieses Programm geht vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln aus. Ihr Startkapital erhielt die Gruppe indem sie Anteilscheine an Ihrem Unternehmen an Eltern, Freunde, Verwandte und andere Interessierte verkauften. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres finanzierten sie sich hauptsächlich über den Verkauf von Werbeflächen auf ihrer Homepage und ihren Flyern.

Die neun Schülerinnen haben ein durchaus profitables Unternehmen gegründet. Ihren Gewinn ließen sie SOS zugute kommen: „Da wir uns durch unseren Firmennamen LIMA bereits mit der peruanischen Hauptstadt verbunden fühlten, wollten wir mit dem erwirtschafteten Gewinn dort etwas Sinnvolles tun“. So entschloss sich die Gruppe ihren Profit an das SOS-Kinderdorf Zárate in Lima zu geben. Wie ihren gesamten Unternehmensplan haben sie auch dies gut durchdacht.

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