Wir waren erst einmal baff

Junge Fußballer vom FSV Steinkirchen und FC Hohenpolding spenden den Inhalt ihre Mannschaftskassen an die SOS-Kinderdörfer weltweit.

FSVSteinkirchen_FCHohenpoldingWenn Fußballmannschaften am Saisonende das Geld in ihrer Kasse zählen, haben sie dabei meist schon eine Menge Ideen im Kopf, was sie mit dem Betrag anstellen. Einen Ausflug machen, neue Trikots anschaffen oder ein kleines Fest auf die Beine stellen. Man will sich nach der anstrengenden Saison eben was Gutes tun. Bei den Spielern der D1-und D2-Jugend des FSV Steinkirchen und des FC Hohenpolding war dies am Ende der vergangenen Saison ein bisschen anders. Als die Trainer die Jungs bei der Abschlussfeier fragten, wofür sie das Geld ausgeben wollen, sagten die: Geben wir es doch Kindern, denen es nicht so gut geht! Das hatten die Trainer nicht erwartet: „Wir waren erst einmal baff. Damit haben wir bei den Zwölf- und 13-Jährigen nicht wirklich gerechnet“, erinnert sich Trainer Florian Wieser.

Aber der Vorschlag der Kinder machte die Trainer nicht nur baff: „Die eigenständige Entscheidung der Jungs hat uns Trainer berührt und uns stolz gemacht. Die Kids gehen nicht mit Scheuklappen durchs Leben. Das hat uns sehr gefreut“, so Florian Wieser. Nachdem die Trainer den Kindern Vorschläge unterbreiteten, an welche Organisation das Geld gehen könnte, entschieden sich die Spieler für die SOS-Kinderdörfer. Unter anderem hat den jungen Spielern der Gedanke „Von Kindern, für Kinder“ dabei gut gefallen.

Für Florian Wieser hat das Ganze auch noch etwas anderes gezeigt. Er sagt es mit den Worten des Ehrenpräsidenten des Deutschen Fußball-Bundes Egidius Braun: „Fußball ist mehr als ein 1:0.“

 

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