Ein fast fröhlicher Abschied

Liebe Leser,
mit diesem Text möchte ich mich von euch verabschieden, denn es ist nach einem Jahr das vorerst letzte Mal, dass ich aus Mombasa berichte.

In Kürze wird mein Kollege Nikos Kaitsas aus Athen an dieser Stelle schreiben und von den SOS-Kinderdörfern in Griechenland berichten – wo SOS zur Zeit auch jede Menge Herausforderungen zu bewältigen hat! Weiterlesen

Meine Hochachtung für so viel Mut!

Auf Null kommen!- Das Motto des Weltaidstags in Mombasa.

Auf Null kommen!- Das Motto des Weltaidstags in Mombasa.

„Auf Null kommen!“ – unter diesem Motto haben wir am 1. Dezember in Mombasa wie überall auf der Welt den Welt-AIDS-Tag veranstaltet. Obwohl dieser Tag bereits seit 1989 gefeiert wird, ist dies für uns alles andere als Routine! Dazu ist er viel zu emotional, viel zu wichtig und weitreichend. „Auf Null kommen!“ – dahinter stehen drei konkrete Ziele: Null neue Infektionen, null Diskriminierung, null Todesfälle durch AIDS. Weiterlesen

Chef im eigenen Leben – die Müllsammler von Kisumu Ndogo

Die vollgepackte Schubkarre muss zur Müllhalde

Die vollgepackte Schubkarre muss zur Müllhalde

Plötzlich war da ein neuer Tag. So oft schon hatte Steve gedacht: „Es muss sich etwas ändern!“ Und dann kam dieser Tag, an dem Steve selbst etwas änderte!

Ich erzähle das mit diesem Pathos, weil mich die Geschichte von Steve und seinen Brüdern selbst so beflügelt! Steve ist eines der vielen Kinder, die bei Großmutter Jane Obilo leben. Jane (über die ich schon berichtet habe) lebt in einem der Slums und zieht alleine ihre Kinder, Enkelkinder und andere verlassene Kinder auf. Weiterlesen

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Ein Recht auf ein gutes Leben!

Kinder in der Schule der SOS-Familienhilfe

Kinder in der Schule der SOS-Familienhilfe

Kinder in der Schule der SOS-Familienhilfe Es ist ein gutes Gefühl, zu sehen, wie die Kreise, die wir ziehen, immer größer werden! Immer mehr Kinder in Mombasa wissen über ihre Rechte Bescheid! Weiterlesen

Und dann kam der Wolf…

Kinderzeichnung aus Mombasa

Kinderzeichnung aus Mombasa

Afrika ist ein Land voller Geschichten! Ich weiß noch, wie aufregend, spannend, herrlich es war, wenn unser Großvater zu erzählen begann.
Jede Geschichte hatte eine Botschaft, manche nahmen ungeheure Wendungen, viele waren schlau und weise und immer hatten sie mit unserem Leben zu tun.

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Stolzer Besitzer eines Drahtautos

Stundenlang können die Kinder mit einem alten Autoreifen durch die Gegend laufen.

Spielen mit alten Autoreifen

Plastiktüten, Kleiderreste, Draht, Reifen, Äste  – das sind die wesentlichen Dinge, aus denen die Kinder in den Armenvierteln ihr Spielzeug  herstellen.
Mädchen basteln aus Plastiktüten und Stoffresten ihre Puppen: Die Tüten werden als Füllung benutzt und der Stoff wird außen herum gewickelt oder genäht. Weiterlesen

Memory Books: Vorbereitung auf den Tod

Seit ein paar Monaten haben wir ein neues Projekt für HIV-infizierte Eltern. Ein sehr heikles Thema: Wir sprechen über den Tod. Wir versuchen, mit den Eltern Memory Books zu schreiben und zu zeichnen. Das sind Alben, die die Eltern für ihre Kinder anlegen, damit sie sich nach deren Tod an sie erinnern. Weiterlesen

Kinderrechte vermitteln im Slum

Warum darf man ein Kind nicht schlagen, wenn es frech ist? Warum muss ein Kind zur Schule gehen? Wieso soll es nicht arbeiten gehen? Immer wieder  werden uns von den Eltern, die hier im Slum mit ihren Kindern wohnen, solche Fragen gestellt. Und wir beantworten sie in unseren Trainings für Kinderrechte. Das sind kleine Gruppen, in denen wir Aufklärungsarbeit in den Slums von Mombasa leisten. Denn viele Kinder und Erwachsene wissen nicht, dass Kinder spezielle Rechte haben. Weiterlesen

Die Kraft der Großmütter


Es ist etwas Wunderbares, wenn Kinder Großeltern haben, mit denen sie Zeit verbringen und bei denen sie sich geborgen fühlen. Es ist wunderbar für alle: Kinder, Eltern, Großeltern. Aber was, wenn die Großeltern plötzlich wieder zum Familienoberhaupt werden? Wenn sie plötzlich wieder kleine Kinder erziehen und die Familie ernähren sollen? In den Slums von Mombasa gibt es viele solcher Haushalte – aus unterschiedlichen Gründen. Weiterlesen

Mutig und effektiv: Meine Kollegen in Somalia


Es hätte in der Vergangenheit viele gute Gründe für die SOS-Kinderdörfer gegeben, sich aus Somalia zurückzuziehen: Immer wieder eskalierte der Bürgerkrieg, so dass das Leben vor allem in der Hauptstadt Mogadischu hochriskant wurde. Mehrmals mussten Kinder und Mütter das SOS-Kinderdorf verlassen, weil die Lage zu gefährlich geworden war. Weiterlesen

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