Gut vorbereitet fürs Leben

Eröffnung des Neuen Zentrums...

Feierlich wurde in Tirana das MAP-Zentrum eröffnet. Familien und Jugendliche werden hier unterstützt, um in der Gesellschaft Fuß zu fassen.

Jeder, egal ob reich oder arm, zieht seinen Nutzen aus der Gesellschaft. Projekte, Flutura_MiniPic_dtdie gestartet werden, um notleidende Menschen wieder in ihre Kraft zu bringen, sind damit immer auch eine Unterstützung für uns alle: Indem sie den Teilnehmern helfen, ihr Potential auszuschöpfen, leisten sie auch einen Beitrag für eine bessere Gesellschaft.

Ich bin sehr froh darüber, dass die SOS-Kinderdörfer immer wieder Initiatoren solcher Projekte sind. Eben ist ein solches in Tirana eröffnet worden: das MAP-Center.  MAP steht für „mbështetje“ – Unterstützung, „angazhim“ – Engagement – , „punësim“ – Beschäftigung . Das Zentrum unterstützt in den nächsten drei Jahren hilfsbedürftige Familien, wieder Fuß zu fassen und wirtschaftlich auf eigenen Beinen zu stehen, auch Jugendliche werden unterstützt. Finanziert wird es vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

„Ich habe fest vor, die Möglichkeiten, die mir das Leben bietet, zu ergreifen.“

Bereits vor einem halben Jahr hat das Zentrum mit seiner Arbeit begonnen, nun wurde es offiziell eröffnet. Viele Menschen waren gekommen: Abgeordnete verschiedener Ministerien, der stellvertretende Bürgermeister, Repräsentanten internationaler Organisationen, der diplomatische Stab, Vertreter der Zivilgesellschaft, Eltern und Jugendliche, die von dem Projekt unterstützt werden.

In ihrer Begrüßungsrede bedankte sich die Leiterin der SOS-Kinderdörfer Albaniens, Teuta Shkenza, bei den Partnern und Unterstützern. Insgesamt 100 junge Menschen und 200 Eltern werden an dem Programm teilnehmen. Für sie ist das eine große Chance: Das Zentrum hilft ihnen, ihre individuellen und beruflichen Kompetenzen zu erweitern, sodass sie danach gut ausgerüstet sind, um  Arbeit zu finden.

Damir Coric, stellvertretender Regionalleiter der SOS-Kinderdörfer, sprach bei der Feier von der erfolgreichen Arbeit der SOS-Sozialzentren in Bosnien und Herzegowina, Mazedonien und anderen Ländern, die Vorreiter des Zentrums in Albanien sind. Auch unser stellvertretender Bürgermeister, Andi Seferi, war da und bedankte sich für die großartige Arbeit, die SOS leistet. Die meiste Aufmerksamkeit bekam ein junger Mann, der durch das Projekt unterstützt wird. Er sprach sehr offen: „Mein Leben war schwierig. Ich wusste nicht, welchen Weg ich nehmen sollte. Seit ich vom MAP unterstützt werde, lerne ich mich selbst zu organisieren, ich kann wieder erkennen, dass das Leben mir Möglichkeiten bietet. Ich habe fest vor, sie zu ergreifen.“

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