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„Jedem Kind ein liebevolles Zuhause!“ Um diese Vision umzusetzen, kümmern sich Mitarbeiter der SOS-Kinderdörfer weltweit um Jungen und Mädchen in Not. Sie tun dies mit Herz und Sachverstand und oft mit großem persönlichen Engagement, auch, weil sie selbst in den Ländern zuhause sind, in denen sie helfen. In diesem weblog erzählen sie von den Jungen und Mädchen, für die sie sich einsetzen, und von dem Land, das auch ihre Heimat ist. Von Kindheit und Kulturen.

Rodrigo Zavala, Brasilien

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Rodrigo Zavala, 36, ist gelernter Journalist, Medienfachmann und Filmkritiker. In den vergangenen 19 Jahren hat er für Privatunternehmen und Nichtregierungsorganisationen gearbeitet, darunter auch Stiftungen und Genossenschaften. Die Erfahrungen, die er gesammelt hat, fließen nun in seine Arbeit als Leiter der Kommunikation für die SOS-Kinderdörfer in Brasilien ein. Rodrigo hat einen kleinen (dämonischen) Beagle namens Nina. Sein Motto: „Auch in der dunkelsten Zeit kann man das Glück finden.“

 

Helena Nangombe, Namibia

Helena Nangombe

Helena Nangombe arbeitet als Programmkoordinatorin der SOS-Familienhilfe in Namibia

Helena Nangombe, 30 Jahre alt, arbeitet für die SOS-Kinderdörfer in Namibia als Programm-koordinatorin der SOS-Familienhilfe. Sie unterstützt in ihrer Arbeit Familien und Gemeinden, damit Kinder nicht verlassen werden. Mit großem Engagement setzt sie sich für junge Menschen ein, ermutigt sie, klärt sie über ihre Rechte auf, unterstützt sie. Dabei helfen ihr ihre eigenen Erfahrungen: Nachdem ihre Eltern früh gestorben waren, wurden sie und ihre Geschwister selbst von der SOS-Familienstärkung unterstützt.
Seit Helena als junges Mädchen vergewaltigt wurde, lebt sie mit HIV. Sie lässt sich davon nicht unterkriegen, ganz im Gegenteil: Sie setzt sich für Menschen mit HIV ein, klärt über AIDS auf und versucht der Stigmatisierung  von Betroffenen entgegenzuwirken, setzt sich für die Rechte von Frauen ein.
Sie hat bereits für das Hilfswerk UNAIDS gearbeitet und eine zentrale Rolle in der Initiative „Young Women’s leadership“ gespielt sowie die Organisation „Youth Women Empowerment Network“ in Namibia mitgegründet.

Katerina Ilievska, Mazedonien

Katerina Ilievska

Katerina Ilievska arbeitet als Korrespondentin für die SOS-Kinderdörfer in Mazedonien.

Katerina Ilievska, 39, arbeitet als Korrespondentin für die SOS-Kinderdörfer. Von ihrer Heimatstadt Skopje, Mazedonien, aus, bereist sie die Länder Zentral- und Osteuropas, schreibt mit großem Engagement Reportagen und macht Fotos. Privat interessiert sie sich für Handball und feuert vor allem ihr Team „HC Vardar“ aus Skopje an. Sie schaut gerne Filme und Fernsehserien der verschiedenen Genres: Science Fiction, Fantasy, Komödie, Satire und Thriller.
Soziale Gerechtigkeit steht für Katerina Ilievska ganz oben, unter anderem mit ihrer Arbeit für die Kinder setzt sich dafür ein, dass Menschen gleiche Chancen und gleiche Rechte bekommen. Ihr Motto: „Das Glück ist mit den Mutigen!“

Libertad Martinez, Bolivien

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Libertad Martinez arbeitet für die SOS-Kinderdörfer in Bolivien.

Libertad Martinez, 36 Jahre, arbeitet für die SOS-Kinderdörfer in Bolivien. Sie ist zuständig für die Bereiche Kommunikation und Markenbildung. Sie hat „Strategische Kommunikation“ studiert und hält Diplome in den Fächern „Neue Technologien für die Entwicklung der Informationsgesellschaft“, „Kommunika-tionsforschung“, “Journalistische Recherche“ und „Hochschulbildung“.
Bevor Libertad 2007 zu den SOS-Kinderdörfern kam, arbeitete sie als Redakteurin und Kolumnistin für verschiedene Printmedien und im Bereich Public Relations. Libertad hat eine Tochter.
Libertad ist davon überzeugt, dass das Leben alles für uns bereithält, damit wir nie die Fähigkeit verlieren, überrascht und überwältigt zu sein. Ihr Lebensmotto: Wenn das Leben dir Flügel schenkt, nutze sie, um zu fliegen oder zumindest, um besser zu laufen.

Tsering Dolkar Kartsang, Indien

Tsering Dolkar Kartsang ist selbst im SOS-Kinderdorf in Indien aufgewachsen.

Tsering Dolkar Kartsang ist selbst in einem SOS-Kinderdorf in Indien aufgewachsen. Heute arbeitet sie für SOS im Pressebereich.

Tsering Dolkar, 51, war sieben Jahre alt, als sie ins SOS-Kinderdorf Greenfields kam – das erste von mittlerweile 41SOS-Kinderdörfern Indiens. Bald wurde das Kinderdorf ihr Zuhause und bis heute fühlt sie sich ihm eng verbunden. Als junge Frau begann Tsering Dolkar als persönliche Assistenten für J.N. Kaul, den Gründer der indischen SOS-Kinderdörfer, zu arbeiten und lernte viel von ihm. Auch nachdem sie glücklich verheiratet war – ihr Ehemann ist Doktor der tibetischen Medizin –  arbeitete sie weiter für die SOS-Kinderdörfer, inzwischen seit 29 Jahren, und ist heute für Presse-Veranstaltungen und Marken-bildung zuständig. Tsering fühlt sich wohl in ihrer großen Familie, zu der sie auch ihre Kollegen, die Kinder und Mütter der SOS-Kinderdörfer zählt. Mit ihrer Arbeit möchte sie die SOS-Kinderdorf-Idee weitertragen und lebendig halten.

 

Frühere Autorinnen und Autoren dieses Blogs:

Franklin Gakuba Murangira, Ruanda

Franklin Gakuba Murangira
Franklin Gakuba Murangira arbeitet für die SOS-Kinderdörfer in Ruanda.

Franklin Gakuba Murangira, 37, arbeitet für die SOS-Kinderdörfer in Ruanda. Er ist zuständig für Fundraising und Unternehmenskontakte. Franklin hat einen Bachelor-Abschluss in Sozialarbeit und schreibt derzeit seine Arbeit für den Magisterabschluss. Seit 2004 hat er für Entwicklungsorganisationen wie World Vision, „Africa Humanitarian Action“ oder „Care International“ gearbeitet wie auch für das Ruandische Familienministerium. Unter anderem war er verantwortlich für die Überarbeitung der Nationalen Familienpolitik. Franklin ist verheiratet und hat drei Kinder. Das wichtigste für ihn ist es, dazu beizutragen, dass die Menschen sich umeinander kümmern und sie dabei zu unterstützen, ein lebenswertes Leben zu führen. Sein Motto: Selbst eine 1000 Kilometer lange Reise beginnt mit einem einzigen Schritt.

 

Dudu Dlamini, Swasiland

Dudu Dlamini

Dudu Dlamini ist Nationale Direktorin von SOS Swasiland

Dudu Dlamini begann, als Sozialarbeiterin für die SOS-Kinderdörfer in Swasiland zu arbeiten und wurde anschließend Leiterin des SOS-Kinderdorfs Mbabane und schließlich Nationale Direktorin der SOS-Kinderdörfer Swasiland. Ihre Leidenschaft ist es, eng mit den Menschen zusammenzuarbeiten und sie dabei zu unterstützen, das Beste aus ihren Möglichkeiten zu machen. Dudu Dlaminis Wunsch ist es, die Welt ein kleines bisschen zu verbessern, vor allem für die Kinder. Dass sie als Frau so eine verantwortungsvolle Position bekleidet, ist in einem Land wie Swasiland keineswegs selbstverständlich. „Ich habe immer etwas härter arbeiten müssen“, sagt sie.

 

Natasha Montero, Ecuador

Natasha Montero leitet das SOS-Kinderdorf Quito in Ecuador.

Natasha Montero leitet das SOS-Kinderdorf Quito in Ecuador.

Die Soziologin Natasha Montero, 38, aus Ecuador, hat schon in verschiedenen Ländern gelebt und unterschiedliche Berufe ausgeübt. Keiner war für sie so faszinierend wie ihr jetziger: Sie ist Dorfleiterin des   SOS-Kinderdorfs Quito in ihrem Heimatland. Tag für Tag lehrt ihr Beruf sie, die unterschiedlichen Beweggründe und Entscheidungen von Menschen zu respektieren – auch, wenn sie von den eigenen abweichen. Ihr fester Glaube: Jeder Mensch auf der Welt kann sein Leben ändern, wenn er die nötige Unterstützung bekommt und Ziele hat, an die er glaubt. Natasha Montero ist gerne mit ihrer Familie zusammen, sie liebt es, mit Freunden zu kochen und Musik hörend spazieren zu gehen.